John F. Kennedy International Airport

Der größte internationale Flughafen der USA umfasst eine Fläche von 2 000 Hektar und befindet sich unweit der Jamaica Bay. Mit der Errichtung der Anlage wurde 1942 auf einem trocken gelegten Sumpfland unweit des Idlewild-Golfplatzes begonnen. Damit erklärt sich auch die ursprüngliche Bezeichnung Idlewild Airport. Die ersten Maschinen starteten am 1. Juli 1948. Bei der Einweihung am 31. Juli 1948 erfolgte die Umbenennung in New York International Airport. Seit 1963 trägt der Flughafen die Bezeichnung John F. Kennedy International Airport. Traurige Berühmheit erlangte der Kennedy Airport 1996, als bei der Explosion einer Boing 747 mit 230 Menschen alle Insassen ums Leben kamen.

Bislang wurde das Areal fünf mal erweitert und umgebaut. Nahezu 36 000 Menschen sind auf dem Flughafengelände beschäftigt. Von neun Terminals bestehen Verbindungen in alle Welt. Täglich starten und landen Maschinen von mehr als 100 internationalen Fluggesellschaften. Allein von Deutschland wird der John F. Kennedy International Airport täglich von 15 Direktverbindungen erreicht. Die längste Direktverbindung führt von New York nach Singapur. Die Flughafenbahn Airtrain verbindet kostenlos Parkhäuser und Abfertigungshallen auf dem Flughafengelände. Die Gesamtfläche aller Landebahnen des Flughafens beträgt 14 Kilometer. Jährlich werden etwa 500 000 Starts und Landungen durchgeführt und bis zu 50 000 000 Passagiere abgefertigt.

Tennisstadt Queens

Queens genießt Weltruf als Austragungsort der US Open Ende August bis Mitte September. Nach den Australian Open, den French Open und Wimbledon gelten die Wettbewerbe in Queens als viertes Gran-Slam-Turnier im Jahreslauf. Der erste Herrenwettbewerb fand 1881 statt. Die Damen spielten erstmals 1887. Zuerst wurde in Forest Hills, unweit der heutigen Flughäfen gespielt. 1978 bezog man Quartier im benachbarten Flushin Meadows. Die erste Partie bestritten Bjorn Borg und Bob Hewitt. Bis 1974 wurde das Turnier auf Rasen ausgetragen. Nachdem man drei Jahre auf Sand ausgewichen war, wird seit 1978 auf einem Hartplatzbelag gespielt. Die Finale im Herren-Einzel werden traditionsgemäß an einem Sonntag ausgetragen, während die Frauen Samstags um den Titel kämpfen. Die meisten Siege in der Turniergeschichte konnten Bill Tilden, William Larned und Richard Sears für sich verbuchen. Sie waren jeweils sieben mal erfolgreich. Bei den Damen brachte es die Norwegerin Molla Mallory auf die meisten Titelgewinne. Steffi Graf konnte den Titel fünf mal einfahren. 1989 hieß der Sieger Boris Becker. Mit diesem Erfolg sicherte er sich zusätzlich seine Position als Weltranglisten-Erster. Der jüngste Gewinner der US Open heißt Pete Sampras. Er stand 1990 als gerade 19jähriger auf dem Treppchen. Den Gewinnern der US Open winkt ein Preisgeld von 1,1 Millionen Dollar.

Austragungsort der Wettbewerbe ist das USTA Billie Jean King National Tennis Center, welches das Herzstück von Flushing Meadows bildet. Der Komplex ist zu eiinem Wahrzeichen des Parks geworden und verfügt mit dem Arthur Ashe Stadion über die größte Tennisanlage weltweit. Das Center entstand auf dem Gelände des für die Weltausstellung 1964 erbauten Stadions Singer Bowl und wurde 1978 eröffnet. Zunächst wurden zwei Tennis-Stadien angelegt, wobei das Louis Armstrong Stadion 18 000 Personen Platz bot und das Grandstand 5 000 Menschen aufnahm. 1997 wurde die Anlage um das Arthur Ashe Stadion erweitert. Das heutige Hauptstadion des Komplexes besitzt eine Platzkapazität von 22 547.

Übernachtungsmöglichkeiten

Queens bietet vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten, welche jedem Geschmack und Geldbeutel entsprechen. Wer unmittelbar am John F. Kennedy Airport übernachten möchte, ist im “Holiday Inn Express” an der richtigen Adresse. Das Hotel in Jamaica verfügt über 129 Zimmer, welcher mit Fön, Bügeleisen und Kaffeemaschine zweckmäßig ausgestattet sind. Die Zimmerpreise verstehen sich inklusive Frühstück. Weiterhin sind kostenlose Parkplätze vorhanden. Das Hotel “The Bentley” in der 62nd Street York Avenue bietet Doppelzimmer ab 119$. Die stilvollen und modernen Zimmer verraten viel Sinn für Gemütlichkeit. Das Hotel gibt den Blick frei auf den East River und die Queensboro Bridge. Unweit des Flughafens La Guardia erwartet das “Sheraton La Guardia East Hotel” seine Gäste. Die 173 komfortablen Zimmer beeindrucken mit asiatischem Flair. Das Restaurant “DELUGE” serviert internationale Küche. Zur Ausstattung zählt auch ein Fitness Center. Tradition und Gastfreundschaft stehen im Mittelpunkt des Pan American Hotel am Queens Boulevard. Die 220 modernen Zimmer und King-Size-Suiten lassen keine Wünsche offen. Ein kostenloser Shuttle-Service bringt die Gäste zu den Flughäfen. Kurze Wege zu den US-Open und den Attraktionen im Flashing Meadows Park garantiert der Aufenthalt im “Best Western Queens Court Hotel“. Die Zimmer verfügen über Internetzugang, Kabel-TV und Schreibtisch. Ein Fitness-Center sorgt für aktive Erholung. Über 76 Zimmer verfügt das “Comfort Inn & Suites Airport Hotel” in Maspeth. Der Flughafen La Guardia ist bequem zu erreichen. Im Zimmerpreis inbegriffen ist ein umfangreiches kontinentales Frühstück.